Viele Betroffene leiden bei einer Pilzerkrankung unter Rötungen, Jucken und Brennen. Der Hautpilz kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Von einer allergischen Reaktion bis zu einer bakteriellen Infektion ist als Grund für eine Erkrankung alles möglich. Aus diesem Grund gehört die Behandlung einer Pilzinfektion in die Hände eines Hautarztes. Er ist häufig schon aufgrund der typischen Symptome und des äußeren Erscheinungsbildes schnell in der Lage, einen Hautpilz festzustellen. In diesem Fall muss er natürlich noch klären, um welche Form der Pilzinfektion es sich handelt.

Die richtige Diagnose

Damit eine genaue Diagnose gestellt werden kann, muss der Erreger festgestellt werden. Hierbei kann eine mikroskopische Untersuchung der Hautproben erfolgen. Zusätzlich ist der Arzt in der Lage, dass eine Anzüchtung der Erreger auf einem speziellen Nährboden gelingt. Der Nachweis des Erregers ist aber nicht nur für eine Diagnose, sondern für eine Therapie sehr wichtig. Schließlich hängt die Wahl des Medikamentes davon ab. Viele Pilzarten lassen sich mit Hilfe einer besonderen Lampe sichtbar machen. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Wood Licht. Es lässt den Hautpilz direkt auf der Haut gut erkennen.

Häufige Behandlung von Hautpilzerkrankungen

Viele Arten der Hautpilze sind sehr ansteckend. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei einem erkrankten Familienmitglied auch den Rest der Familie zu untersuchen. Bei einer Nichtbehandlung kann es schnell zu einer starken Infektion kommen. Daher sollte eine Therapie möglichst im Frühstadium der Erkrankung erfolgen. Neben natürlichen, pflanzlichen Mitteln wie zum Beispiel Lavendelöl ist auch ein Antimykotika, ein spezielles Pilzmittel sehr wichtig. Derartige Produkte können als Cremes oder Lösung auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden. In vielen Fällen macht es Sinn, dass die lokale Therapie als eine Art mehrtägige Kur erfolgt. Nur in einem besonders schweren Fall sollte eine innerliche Behandlung durchgeführt werden. Hierfür verordnet der behandelnde Arzt einige Tabletten. Besonders wirksame Inhaltsstoffe sind Bifonazol, Imidazole, Selendisulfid oder Zinkpyrithion. Derartige Medikamente müssen immer genau nach Herstellerangaben eingenommen werden. Wie bei einem Antibiotikum müssen die Tabletten einer Verpackung komplett aufgebraucht werden. Ansonsten steigt das Risiko einer Rückfallquote steil an. Bei einer nicht ordnungsgemäßen Dosierung kann es passieren, dass sich Pilzfäden in die tieferen Hautschichten ansiedeln und überleben. Somit kann die Erkrankung jederzeit wieder ausbrechen.

Therapie mit natürlichen Mitteln

Viele Naturheilmittel wie Lavendelöl oder Teebaumöl können bei einem Hautpilz ebenfalls sehr sinnvoll sein. Sie können lokal angewendet werden. Oftmals verstärken sie die Wirkung eines Antimykotikas. Zusätzlich wird von Apothekern und Ärzten Sonnenhut sehr empfohlen. Dieses natürliche Mittel sollte aber immer mit etwas Vorsicht verwendet werden. Es darf eine antimykotische Behandlung nicht ersetzen. Auch eine gesunde Ernährung kann bei einer Pilzbehandlung sehr nützlich sein. Kohlenhydrate wie zum Beispiel Zucker können für eine Behandlung sehr negativ sein. Obst sollte auf dem Speiseplan nicht fehlen. Viele Betroffene schwören auf die Verwendung von homöopathischen Mitteln. Besonders die Substanzen Mercurius solubilis oder Mercuri corrosivus können den Juckreiz etwas lindern und die Therapie bei einer Hautpilzinfektion unterstützen.

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