Hierbei handelt es sich um eine der ältesten Geschlechtskrankheiten schlechthin. Sie kann durch Antibiotika leicht behandelt werden. Es ist allerdings wichtig, sie rechtzeitig zu behandeln. Bleibt sie unbehandelt, führt dies zu Infektionen im gesamten Körper. Selbst Bereiche im Gehirn können betroffen sein. Das macht eine unbehandelte Syphilis Erkrankung tödlich. Die Symptome können erst nach wenigen Montan ausfindig gemacht werden. Sobald sich die Bakterien im Körper befinden, führt dies zu einer Ausbreitung der Krankheit. Generell gibt es drei Stadien. Je höher das Stadium, umso schlimmere die Auswirkungen auf den Körper. Bei der Übertragung der Krankheit, die meist beim Geschlechtsverkehr übertragen wird, hängt auch der Mund mit drin. Denn selbst wenn Oralsex fabriziert wird, besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Die Wahrscheinlichkeit, sich mit der Syphilis Krankheit anzustecken liegt bei 40-60 Prozent. Eine Gefahr, die nicht unterschätzt werden sollte.

Übertragung durch Blut kann so gut wie ausgeschlossen werden

Um den Symptomen besser auf die Schliche zu kommen, ist es ratsam, mehrere Bereiche am Körper abzusuchen. Die veränderten Hauterscheinungen können neben dem Penis, auch noch am After auftreten. Schamlippen, wie auch der Mund sind ebenso nicht ausgeschlossen. Die Sexualpraktiken entscheiden demnach, wann und wie sich die Krankheit ausbreitet. Den besten Schutz vor Syphilis bietet immer noch der Kondom. Selbst wenn die Erkrankung geheilt wurde, bestimmt immer noch Gefahr, sich erneut damit anstecken zu können. Einmal gehabt, bedeutet demnach nicht, für den Rest des Lebens immun zu sein. Sehr selten kommt es vor, dass die Krankheit auch durch Blut übertragen wird. Gerade Bluttransfusionen sind betroffen. Allerdings ist die Anzahl der Infektionen durch Blut in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Das liegt vor allem auch an der besseren Versorgung. Seit 20 Jahren wurde kein Fall bekannt gegeben. Es wäre demnach auch denkbar, dass die Übertragung durch Nadeln zustande kommt. Wie es häufig beim Drogenkonsum möglich ist.

Was lange währt, wird nicht immer gut

Bewiesen ist jedoch, dass solch eine Syphilis Erkrankung einen erheblichen Einfluss auf die Neugeborenen haben kann. Während manche noch mit einem blauen Auge davon kommen, haben andere deutlich mehr Schäden am und im Körper. Mit den dann auftretenden Symptomen ist nicht zu spaßen. Hautausschlag, Fieber, blutende Nase sind nur drei der vielen Auswirkungen, welche Syphilis bei Neugeborenen bewirken kann. Wenn die Syphilis Erkrankung binnen zwei – drei Wochen abgeheilt ist, so ist das normal. Es ist aber auch möglich, dass die Krankheit bis zu 90 Tage andauern kann. Damit sich der Partner nicht auch noch mit dem Erreger ansteckt, ist es wichtig, diesen vorher einzuweihen, sofern die Diagnose gestellt wurde. Dazu gehört auch, alles zu vermeiden, was mit Flüssigkeiten in Kontakt kommt, wie etwa der Zahnbürste. Die Krankheit ist nicht nur unter dem Namen Syphilis bekannt, sondern heißt auch Lues. Erschreckend ist jedoch, dass die Anzahl der Infizierten immer noch zunimmt. Im Jahr 2014 waren bereits 5.700 Erkrankte registriert. Es sind jedoch Männer, die am meisten davon betroffen sind.

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