Die Massage ist in den unterschiedlichsten Bereichen vertreten. Dabei ist sie stets in einer etwas anderen Form vorzufinden. Daher spricht man bei Massagen auch von einer Welt mit unzähligen Formen, die je nach Bedarf und Notwendigkeit abgewandelt werden können. Hierbei spielen natürlich zahlreiche Faktoren eine Rolle, wie, wann und wo eine Massage eingesetzt wird. Um hier etwas Licht ins Dunkle zu bringen, sollen im folgenden Text einmal ein paar Faktoren und die verschiedenen Massagearten näher betrachtet werden.

Die Welt der Massage im Überblick

Die Welt der Massage ist weitreichend und dringt in viele Lebensbereiche vor, die in unserem Alltag Platz finden. Dabei muss man zwei wesentliche Kategorien unterscheiden. Zum einen ist dies die Massage, die auf dem Grundprinzip der medizinischen Hilfe basiert. Zum anderen die Massagearten, die sich ganz speziell auf die Förderung und Erholung einzelner Körperstellen fixieren. Die Massage zur Entspannung und Erholung ist dabei jene, die den größten Bekanntheitsgrad darstellt. In gewisser Weise wird aber auch hier auf das medizinische Fachwissen zurückgegriffen, was wir uns als Menschen über die Jahrhunderte hinweg angeeignet haben. Diese Massageart bezieht sich sehr häufig auf Problemstellen, wie beispielsweise den Rücken. Nahezu jeder kennt eine solche Massage, zumindest in einer gewissen Form. Dabei wird speziell der Nacken sowie auch die Rückenmuskulatur massiert. Das Ziel dabei ist es jedoch nicht nur für Entspannung zu sorgen, sondern auch die Durchblutung der Muskeln zu fördern. Insbesondere bei jenen Partien, die sich rechts und links entlang der Wirbelsäule bewegen. Man nennt diese Muskeln teilweise auch Trägermuskeln. Dieser Name kommt daher, weil sie die Wirbelsäule zusätzlich stützen und unterstützen sollen. Bei nahezu jeder Bewegung, die wir durchführen werden diese Muskeln mit beansprucht, was dazu führt das diese schnell überstrapaziert werden können. Eine Massage soll hier für Abhilfe schaffen und die Muskeln lockern und die Durchblutung fördern. Es handelt sich hierbei also um eine Form, die sich zwischen medizinischer Hilfe und Erholung bewegt.

Massage für medizinische Zwecke

Die Massage für medizinische Zwecke verfolgt nur ein direktes Ziel, die Lockerung und Förderung der Muskelstränge. In der Regel wird diese Massageart bei akuten Fällen angewendet, wie beispielsweise Krämpfen oder ähnlichen Symptomen. Es ist also keine Vorsorge sondern wird immer als direkte Reaktion auf ein Problem angewandt. Dabei ist zu beachten, dass es sich hier natürlich nicht um eine Dauerlösung handelt, was einmal an einem Beispiel näher erklärt werden soll. Die Situation kennt nahezu jeder aus dem Fernsehen. Beim Fußball liegt ein Spieler am Boden und krümmt sich vor Schmerzen. Ein Spieler eilt herbei und zieht den Fuß nach oben und dehnt diesen. So soll auf den Krampf in der Wade eingewirkt werden. Zudem wird hier die Wade kurz geschüttelt und massiert, was beides einen sehr ähnlichen Effekt erzeugt. Durch lockeres bewegen oder massieren der Wade wird die Verkrampfung im Muskel gelöst und dieser kann wieder stärker durchblutet werden. Der Schmerz nimmt somit ab. Doch dieser Prozess ist nur von kurzer Dauer, wenn man den Muskel direkt danach wieder belastet. Der Muskel ist nach wie vor gereizt und wird auf kurz oder lang wieder in diesen Zustand zurückfallen, wenn keine längere Regenerationsphase möglich ist. Aus diesem Grund spricht man hier auch von einer kurzweiligen akuten Massagebehandlung. Jene ist selbstverständlich nicht mit der oben aufgeführten Variante zu vergleichen. Man muss also hier die einzelnen Arten der Massage in diese beiden Kategorien erst einmal grob unterteilen, bevor man dann ins Detail gehen kann.

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