Viele Kinder leiden unter Scharlach. Gerade im Kindergarten oder Vorschulalter tritt diese Erkrankung vermehrt auf. Aber auch Erwachsene können sich nicht dagegen schützen. Die Infektionskrankheit wird durch Streptokokken ausgelöst. Teilweise ist der Auslöser ein Bakterium, welches ein besonderes Gift absondert. Ein typisches Symptom für Scharlach sind starke Halsschmerzen. Aber auch geschwollene, weißlich belegte Mandel und hohes Fieber gehören zu den Begleiterscheinungen. Besonders auffällig bei Scharlach sind die glänzende rote Zunge und ein tiefroter Gaumen. Aus diesem Grund wird die Zunge bei Scharlach häufig als Erdbeer- oder Himbeerzunge bezeichnet. Dazu kommen rötliche Flecken, die sich auf dem ganzen Körper verteilen. Scharlach kann anders wie viele Kinderkrankheiten mehrfach ausbrechen. Wenn eine Erkrankung einmal ausgebrochen ist, dann entsteht ein lebenslanger Schutz vor auslösenden Streptokokken Untergruppen. Trotzdem kann Scharlach aufgrund von anderen Untergruppen ausbrechen. Ein vorbeugender Impfschutz existiert daher nicht. Bei starken Schmerzen im Hals sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Er kann eine entsprechende Therapie bei einer festgestellten Scharlach Erkrankung veranlassen. Gleichzeit können kühle Umschläge, viel trinken und Eis essen nicht schaden. Die Schluckbeschwerden werden durch die Kühlung stark gelindert.

Streptokokken Entzündungen sind hoch ansteckend

Eine Streptokokken Entzündung wird von Mensch zu Mensch übertragen. In der Regel werden die Bakterien durch den Speichel oder das Nasensekret übertragen. Die Tröpfcheninfektion wird beim Niesen oder Sprechen übertragen und ist daher hoch ansteckend. Aus diesem Grund ist es kein Wunder, dass gleich eine halbe Schulklasse oder einige Familienmitglieder an einer Streptokokken Entzündung erkranken. Wie viele Erkältungskrankheiten hat auch eine Pharyngitis gerade im Winter Hochkonjunktur. Einen hohen Anteil an diesen vermehrten Krankheitsfällen haben die kalte Winterluft und die Heizungsluft, die sich in den Innenräumen ansammelt. Die Schleimhäute trockenen durch die Heizungsluft aus und sind nicht mehr in der Lage, einen optimalen Schutz gegen Viren und Bakterien zu bieten. Dadurch wird es Viren einfach gemacht, sich in den Schleimhäuten einzunisten.

Halsentzündungen können chronisch werden

Halsentzündungen sind das ganze Jahr über weit verbreitet. Viele Menschen zeigen eine erbliche Schleimhaut Funktionsstörung. Sie führt zu einem ständigen Kratzen im Hals. Eine mögliche Ursache hierfür kann eine chronische Reizung sein. Neben akuten Erkrankungen kommt es immer wieder zu chronischen Erkrankungen. Eine chronische Halsentzündung wird häufig durch Zigarettenrauch oder schlecht belüftete Räume ausgelöst. Aber auch Menschen, die mit bestimmten Chemikalien arbeiten müssen, leiden häufiger an einer chronischen Erkrankung. Frauen, die in den Wechseljahren unter einer hormonellen Umstellung leiden, haben auch mit einer Austrocknung der Schleimhäute zu kämpfen. Das kann auf Dauer eine chronische Pharyngitis mit sich ziehen. Die Anzeichen einer Rachenentzündung sind:

– Halsschmerzen
– Brennen und Kratzen im Hals
– Schluckbeschwerden
– Fieber
– Husten

In vielen Fällen sind die Halsschmerzen so stark, dass das Sprechen sehr schwerfällt. Der Hals fühlt sich trocken und gereizt an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.