Ein Knochenbruch kann auf die unterschiedlichsten Art und Weisen geschehen. Meist ist es nur eine kleine Unachtsamkeit und die Problematik ist da. Dass ein Knochen bei beispielsweise einem Sturz bricht, kommt auch immer auf den jeweiligen Winkel an, mit dem die Kraft auf den Knochen wirkt. Je nach Größe der Kraft und Winkel der Wirkung kann es hier zu unterschiedlichen Arten von Brüchen kommen. Welche dies im Einzelnen sein können und wo genau hier die Unterschiede liegen, dies soll im weiteren Verlauf des Textes einmal dargestellt werden.

Welche Arten von Knochenbrüchen gibt es – Offener und geschlossener Bruch

Knochenbrüche können natürlich an den unterschiedlichsten Stellen im Körper passieren. Sei es am Arm oder Bein sowie auch am Becken. Je nach Position des Bruchs muss hier selbstverständlich unterschieden werden. Doch es gibt noch zwei weitere Faktoren, die besonders für die spätere Behandlung von entscheidender Bedeutung ist. Man muss hier als erstes zwischen einem offenen und einem geschlossen Bruch unterscheiden. Ein offener Bruch bedeutet, dass hier die Stelle an dem der Bruch entstanden ist nach außen hin geöffnet ist. Es handelt sich dabei also um eine offene Wunde im Bereich des Bruchs. Durch diese zusätzliche Problematik muss auch die Behandlung anders verlaufen. Ein offener Bruch könnte sich infizieren, was die Heilung blockieren könnte. Daher muss dieser Punkt erst beseitigt werden, bevor der Bruch direkt behandelt werden kann. Bei einem geschlossenen Bruch würde diese Problematik demnach wegfallen. Hier könnte die Behandlung des Bruches direkt erfolgen. Somit würde sich auch die Heilung zeitlich verkürzen.

Knochenbruch – Die zwei Hauptkategorien eines Bruches

Neben dem Unterschied zwischen offenem und geschlossenem Bruch gibt es zwei weitere Kategorien, die man durchaus auch als Hauptkategorien betrachten kann. Hier unterscheidet man die Arten des Bruches selbst. Ein Bruch kann zum einen gerade durch den Knochen verlaufen. Man spricht hier auch von einem sauberen Bruch. Das bedeutet, dass der Knochen ohne Probleme und lediglich mit einer Schiene unterstützt wieder zusammen wachsen kann. Die Heilung geht in diesem Falle recht schnell und ist unkompliziert. Die zweite Kategorie umschließt jene Brüche, die in Verbindung mit Absplitterungen stehen. In einem solchen Fall ist der Knochen nicht sauber gebrochen sondern gesplittert. Das heißt, hier liegt eine Spruchstelle vor, die umgeben ist von zahlreichen kleinen Absplitterungen des Knochens. Das kann bei der Behandlung zu einem Nachteil werden, da die Knochensplitter meist zu weit vom Zentrum des Bruches entfernt liegen. Die Folge ist, dass diese beim Zusammenwachsen nicht „berücksichtigt“ werden würden. Die Splitter würden also im Bereich verbleiben und könnten sich unter Umständen auch entzünden. Somit ist es sehr oft notwendig, dass diese Stücke vorab entfernt werden müssen. Meist ist dies auch nur in Form einer Operation möglich. Zwar ist ein solcher Eingriff in vielen Fällen nicht sonderlich kompliziert und kann auch recht schnell durchgeführt werden. Dennoch verzögert es die Heilung noch einmal deutlich. Ob die Splitter wirklich entfernt werden müssen, hängt natürlich davon ab, wie die Entscheidung des Arztes ausfällt. Es ist nicht immer notwendig, die Splitter zu entfernen. Daher muss man hier von Situation zu Situation bzw. von Fall zu Fall schauen. Ein Knochenbruch kann sehr komplex und mit vielen Nebenfaktoren verbunden sein. Er kann aber auch sehr unkompliziert sein und somit schnell wieder verheilen. Die Arten eines Bruches sind hier sehr verschieden.

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